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UNSERE SCHULE
Meine Welt

In unserer Schule kommen wir alle zusammen und reden mit. Schüler:innen, Lehrer:innen, Eltern, Schulsozialarbeiter:innen, die Kinder- und Jugendhilfe, die Vereine vor Ort und viele mehr. Gemeinsam gestalten wir den Lebensraum Schule.

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Unsere Schule

Meine Welt

Schulen und Kitas sind nicht nur Orte der Wissensvermittlung – sie sind viel mehr! Sie sind soziale Lern- und Lebensorte und ein wichtiger Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Hier treffen sie Freundinnen und Freunde und lernen das soziale Miteinander. Hier werden sie in ihren Stärken gefördert, können mitbestimmen und finden ein wichtiges Hilfs- und Unterstützungsnetzwerk vor. Gut ausgebildete und engagierte Fachkräfte aus unterschiedlichen Professionen leisten dafür täglich einen wichtigen Beitrag. Das Recht auf Bildung beinhaltet mehr als reine Wissensvermittlung– es ist das Recht auf Teilhabe, Mitbestimmung und freie Entfaltung. Kitas und Schulen sind Orte, an denen aus kleinen Menschen große Persönlichkeiten werden.

So werden Kitas und Schulen zu Orten der Chancen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien. Sie alle stehen im Mittelpunkt unserer Bildungspolitik. Daher brauchen wir Strukturen, die zu ihren Bedürfnissen passen und unseren Ansprüchen an eine individuelle und inklusive Bildung gerecht werden.

 

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Wer ist für mich da? Das Hilfsnetzwerk Schule!

Am 12. April startete die SPD-Landtagfraktion ihre Dialogoffensive mit der Veranstaltung „Wer ist für mich da? Das Hilfsnetzwerk Schule!“. Wir widmeten uns dem schulischen Unterstützungsnetzwerk, das für Kinder und Jugendliche ein wichtiger sozialer Ankerpunkt ist. Neben unserer Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot durften wir Prof. Dr. Jens Möller (Chefarzt Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Saarbrücken), Jessica Heide (Schulleiterin Gebundene Ganztagsgrundschule Dellengarten), Janina Wolf (Schulsozialarbeiterin Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle) und Maya Leidinger (Schüler:innenvertreterin) als Gesprächspartner:innen begrüßen. 

Sehr eindrücklich berichteten uns die Podiumsteilnehmer:innen von ihrem (Arbeits-) Alltag mit Kindern und Jugendlichen. Es wurde deutlich, dass Schule mehr ist als ein Ort der Wissensvermittlung: Gerade in Zeiten von Corona ist die Schule eine wichtige Anlaufstelle für Schüler:innen. Lösungsansätze, wie das Hilfsnetzwerk in und um Schule weiter gestärkt und ausgebaut werden kann, findest Du im Video zur Veranstaltung.

Kinder ganzheitlich fördern – Lerndefizite ausgleichen

Kinder und Jugendliche sind besonders von der Corona-Krise betroffen – auch in ihrer persönlichen Entwicklung und psychischen Gesundheit. Unsere Schulen sind die Orte, an denen wir den negativen Folgen für Kinder und Jugendliche am besten begegnen können und müssen. Dafür brauchen wir mehr individuelle Förder- und Unterstützungsangebote.

Wir wollen unsere Schulen zu ganzheitlichen, regionalen Familienzentren weiterentwickeln. Damit unsere Kinder im Mittelpunkt stehen und sie in der Schule alles vorfinden, was sie zu ihrer Entwicklung brauchen. Das bedeutet, dass die Jugendhilfe, Familienhilfe, Hilfe für Menschen mit Behinderung, Kinder- und Jugendärzte, Frühförderung sowie Kultur-, Sport- und Sprachförderangebote in der Schule Hand in Hand zusammenarbeiten. Lokal verankert in den Stadtteilen – als großes Netzwerk für unsere Kinder. Gemeinsam mit gut ausgebildeten pädagogischen Fachkräften können unsere Kinder so bestmöglich und individuell gefördert werden.

Um die pandemiebedingten Lerndefizite auszugleichen, hat unsere Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot einen Plan vorgelegt, der fünf Ziele verfolgt:

  1. Den Schulen möglichst viel Flexibilisierung zu gewähren, um Lernrückstände der Schüler*innen individuell aufzuarbeiten
  2. Den Schüler:innen viel Raum zum Lernen ohne Noten- und Versetzungsdruck zu geben
  3. Schüler:innen bei der Rückkehr in einen schulischen Alltag zu unterstützen und Erfahrungen aufzuarbeiten
  4. Die körperliche und seelische Gesundheit der Schüler:innen und der Lehrkräfte zu sichern, etwa im Hinblick auf während der Pandemie gestiegene Belastungen durch Stress, Bewegungsmangel, entfallene Präventionsprogramme und angestiegene Kindeswohlgefährdungen
  5. Die Lehrkräfte auf die entstehenden Herausforderungen bestmöglich vorzubereiten

Wie können wir Kinder bestmöglich fördern? Wir laden Dich ein, Teil dieser Debatte zu sein.


Am 17. Mai um 19 Uhr streamen wir auf unseren Kanälen eine Dialogveranstaltung mit vielen Expert:innen zum Thema „Kinder ganzheitlich fördern – Lerndefizite aufholen“.

Weitere Informationen findest Du bald hier auf unserer Webseite.

Dialog-Live-Archiv

Offener Brief
von JÜRGEN RENNER

 

Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe Fachkräfte

der Preis, den Kinder und Jugendliche für die Schulschließungen in der Pandemie zahlen, ist verdammt hoch: Fehlende soziale Kontakte mit Gleichaltrigen und anderen Erwachsenen, eine weggebrochene Tagesstruktur, Lerndefizite und Lerndruck, teilweise Vernachlässigung und ja, auch Gewalt – all das führt dazu, dass sie mit der Bewältigung des Alltags vielfach überfordert sind und die Situation nicht selten als bedrohlich erleben.

Deshalb wollen wir unseren Blick auf den Schulalltag nach der Pandemie richten: mehr individuelle Förderung und Betreuung, mehr Lehrpersonal, Ausweitung der Schulsozialarbeit, zusätzliche schulische Assistenzkräfte und mehr Unterstützung für Schulen mit besonderen Rahmenbedingungen. Die Schulen werden nach der Pandemie anders sein als zuvor, sie werden deren Folgen aber nicht alleine meistern können.

Dazu braucht es einen gesellschaftlichen Kraftakt. Am besten gelingt dies durch die Einbindung aller im Umfeld von Schulen vorhandenen Initiativen und Sozialeinrichtungen, der Kinder- und Jugendhilfe, von Elterninitiativen und Vereinen… Wir alle sind gefordert, die Folgewirkungen für unsere Kinder und Jugendlichen so gut wie möglich aufzufangen.

Demokratie darf nicht ausschließen. Im Gegenteil: Sie muss alle einbeziehen und Chancen zur Teilhabe bieten. Die Interessen von Kindern und Jugendlichen kommen in der Öffentlichkeit aber oft zu kurz. Wir wollen ihre Perspektive einnehmen und ihnen eine Stimme verleihen. Sie dürfen am Ende
nicht als Verlierer der Krise dastehen!

Ihr

Jürgen Renner

Bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Schule & Mitbestimmung –
der direkte Draht zu Jürgen Renner.

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